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"Earth Outreach verhilft NGOs zu Millionenpublikum"
- Google startet Dienst für gemeinnützige Organisationen
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| Google Earth Outreach ist nun auch
in Deutschland gestartet (Foto: earth.google.de/outreach) |
Der US-Internetkonzern Google hat am Donnerstag, den 3. April,
in Deutschland einen neuen Service für seine Geodaten-Dienste
Google Earth und Google Maps gestartet. Mit Google
Earth Outreach haben Non-Profit- und Wohltätigkeitsorganisationen
nun die Möglichkeit, eigene Oberflächen für diese
Dienste zu erstellen, um auf diesem Weg ihre Anliegen einem weltweiten
Publikum näher zu bringen. Diese so genannten Layer können
von den Organisationen mit eigenen Inhalten bestückt werden.
Die erste Organisation in Deutschland, die einen solchen Google-Earth-Outreach-Layer
einführt, ist Greenpeace. Darüber zeigen die Umweltschützer
12 verschiedene umweltpolitische Problemzonen auf, die als grünes
"G" auf dem Google-Globus erscheinen. So weist die Organisation
beispielsweise auf die Tropenwaldabholzung in der Demokratischen
Republik Kongo und die dramatische Gletscherschmelze in Patagonien
hin oder informiert über die Erneuerung der Kohlekraftwerke
in Deutschland.
"Google Earth Outreach ist in erster Linie für NGOs und
andere wohltätige Organisationen gedacht. Diese können
mit Hilfe des Programms eigene Layer in Google Earth und Google
Maps integrieren", erklärt Kay Oberbeck, Sprecher von
Google Nordeuropa, im Gespräch mit pressetext. Für die
Organisationen bringe diese neue Möglichkeit vor allem den
Vorteil, dass sie so besser auf ihre Projekte und Anliegen aufmerksam
machen können. "Mittels Google Earth können Organisationen
ein Millionenpublikum erreichen", betont Oberbeck. Der Dienst
sei schließlich mittlerweile weltweit rund 350 Mio. Mal heruntergeladen
worden. Die Möglichkeiten, wie die eigenen Anliegen von den
Organisationen veranschaulicht werden können, seien dabei vielseitig.
"Dazu können Videos, Bilder und Texte mit einem bestimmten
Ort auf dem Globus verknüpft werden. Der Nutzer braucht dann
nur das entsprechend positionierte Icon anzuklicken, um diese Informationen
aufzurufen", schildert Oberbeck.
Als ersten Partner für den Deutschland-Start von Google Earth
Outreach hat der Suchmaschinenbetreiber die Umweltschutzorganisation
Greenpeace
gewonnen. Diese zeigt in ihrem selbst erstellen Layer die globalen
Problemzonen des Klimawandels auf. "Mit Google Earth kann Greenpeace
auf eine visuelle, leicht verständliche Weise zeigen, wo überall
auf der Welt Urwälder zerstört werden", meint Oliver
Salge, Kampagnenleiter Meere und Wälder bei Greenpeace Deutschland.
"Der Greenpeace-Layer wird nun laufend ergänzt werden
und unsere weltweite Arbeit für den Umweltschutz widerspiegeln",
ergänzt Salge. Laut Auskunft Oberbecks hätten neben Greenpeace
aber bereits eine Reihe weiterer Organisationen ihr Interesse an
dem neuen Service bekundet. "Das Programm findet bei den NGOs
einen enorm guten Anklang", stellt Oberbeck fest. Weitere Partner
seien ausdrücklich gewünscht.
Google Earth Outreach ist kein ganz neuer Service. "Wir sind
mit diesem Programm in den USA bereits im Juni 2007 gestartet",
schildert Oberbeck. "Die immense Akzeptanz des Projekts in
den USA hat schlussendlich dazu geführt, dass wir den Service
auch auf andere Länder ausgeweitet haben", so Oberbeck
abschließend.
Quelle: pressetext deutschland (04.04.2008)
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